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Wir stimmen am 12. Februar 2017 über eine Änderung der Thurgauer Kantonsverfassung ab. Dabei geht es um den Erhalt unserer Kulturlandschaft und eine Siedlungsentwicklung mit hoher Wohn- und Lebensqualität:

  • Die Fläche des Nichtsiedlungsgebietes - und damit unsere Kulturlandschaft und Natur - soll erhalten bleiben.
  • Die (nicht nachwachsende!) Ressource Boden soll haushälterisch und zweckmässig genutzt werden.
  • Die Siedlungsentwicklung erfolgt nach innen; aber mit hoher Wohn- und Lebensqualität.
  • Dazu wird die Siedlungserneuerung verstärkt.
  • Eine bauliche Entwicklung ist weiterhin möglich. Die aktive Erneuerung und der Ersatz von bestehenden Bauten generieren sogar Mehrarbeit für das einheimische Gewerbe!

 

Noch 2 Wochen bis zur Abstimmung! 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitglieder des Unterstützungskomitees

Eine über Jahre dauernde intensive politische Arbeit steht hoffentlich vor dem positiven Abschluss. In unzähligen Sitzungen und Gesprächen und in wechselnder Zusammensetzung wurden die Volksinitiativen aufgegleist und schlussendlich die Gegenvorschläge formuliert.

Kein Aufwand wurde gescheut, um eine mehrheitsfähige Lösung im Kampf gegen den dramatischen Verlust an Kulturland zu finden. Dieser lange Weg war hart und steinig, aber es hat sich gelohnt. Dieses Ringen um eine mehrheitsfähige und dennoch griffige Lösung ist nun hoffentlich das Fundament für den Erfolg auch an der Urne.

Wir wünschen uns einen klaren Volksentscheid und damit ein klares Signal für den Weiterbestand der wunderbaren Thurgauer Kulturlandschaft. Einen Volksentscheid, der den sehr vielen Akteuren in der Raumplanung einerseits eine klare Richtung vorgibt und das Ziel und die Grenzen aufzeigt, andrerseits aber auch wieder mehr Eigenverantwortung und Freiheit gibt. Auf gar keinen Fall soll die Bauwirtschaft abgewürgt oder die wirtschaftliche Entwicklung behindert werden.

Unsere wichtigsten Ziele als Basis für einen besseren und langfristigen Schutz des Kulturlandes haben wir während des langen politischen Prozesses nie aus den Augen verloren:

  • Der quantitative Schutz des Kulturlandes als Grundsatz soll wirksam verhindern, dass immer wieder neue Flächen im Grünen für die Überbauung von meist eingeschossigen, oft untergenutzten Bauten und für das Erstellen von grossen oberirdischen Parkflächen freigegeben werden!
  • Eine bessere Ausnützung der bestehenden Gebäude und der eingezonten Baulandparzellen und damit eine hochstehende Entwicklung nach innen!
  • Eine aktive Erneuerung der vielfach veralteten Dorfkerne!

Nun geht es darum, diese wichtigen Ziele in der Verfassung zu verankern. Und dabei darf nichts schiefgehen, denn ein «Nein» wäre ein verheerendes Zeichen! Im Interview im Regionaljournal SRF sagt der Präsident der SVP Thurgau denn auch klar und offen, warum er mit einer Mehrheit seiner Parteidelegierten dagegen ist. Was in der Verfassung stehe, könne nicht mehr einfach geändert werden, wenn wieder Bedarf bestehe!

Genauso ist es, darum wollen wir unbedingt, dass diese wichtigen Grundsätze in die Verfassung geschrieben werden. Man kann auch so jederzeit wieder eine Änderung herbeiführen! Aber nur das Volk kann das! Und das ist gut so!

Wir danken herzlich für Eure Unterstützung. Wir haben den Schwerpunkt unserer Kampagne auf die Plakate und die Namensinserate in den lokalen Medien gelegt. Schreibt bitte Leserbriefe, sie werden wegen unserer Inseratekampage in den Regionalzeitungen gut aufgenommen. Unser Argumentarium auf unserer Webseite ist eine gute Quelle mit Argumenten zum Verfassen von kurzen Leserbriefen. Werbt noch weitere Namen für unser Unterstützungskomitee. Wir sind sehr dankbar, wenn wir möglichst viele Namen im Schlussaufruf veröffentlichen können. Ganz einfach auf unserer Webseite eintragen, es entstehen keine weiteren Verpflichtungen!

Unser Komitee «Ja zur Thurgauer Kulturlandschaft» kann auf eine sehr breite Unterstützung zählen. Wir freuen uns wirklich sehr über die bereits über 100 UnterstützerInnen im Komitee, die gewichtige Unterstützung aus Wirtschaft, Landwirtschaft, Umweltverbänden und von fast allen Parteien. Aber die Abstimmung ist noch nicht gewonnen! Es braucht unser volles Engagement!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

für das Präsidium der Kulturlandinitiativen Thurgau:

Josef Gemperle
Meisterlandwirt
Kantonsrat CVP
Fischingen
Toni Kappeler
Präsident ProNatura TG
Kantonsrat Grüne
Münchwilen
Alex Frei
Rechtsanwalt
Kantonsrat CVP
Eschlikon
Andreas Guhl
Meisterlandwirt
Kantonsrat BDP
Oppikon
Christine Steiger
Berufsrichterin
Kantonsrätin SP
Steckborn
Armin Eugster
Kantonsrat CVP
Bürglen

und für das Co-Präsidium

  • Wolfgang Ackerknecht, Kantonsrat EVP, Frauenfeld
  • Markus Berner, CVP, Amriswil
  • Urban Brütsch, Kantonsrat CVP, Präsident Verband Waldwirtschaft TG, Diessenhofen
  • Kurt Egger, Kantonsrat Grüne, Vize Präsident sia TG, Eschlikon
  • Giuseppe Fent, Architekt, Hosenruck
  • Peter Glatz, ehem. Kantonsrat EVP, Frauenfeld
  • Kolumban Helfenberger, BDP, Tuttwil
  • Pierre Honegger, Präsident Energiefachleute TG und IG Passivhaus Schweiz, Buch b. Frauenfeld
  • Eddie Kessler, Pro Velo Thurgau, Frauenfeld
  • Daniel Frischknecht, Fraktionspräs. EDU, Romanshorn
  • Stefan Mischler, Präsident IG Passivhaus Ostschweiz, Hüttwilen
  • Jost Rüegg, Kantonsrat Grüne, WWF Bodensee/Thurgau
  • Klemenz Somm, Kantonsrat GLP, Kreuzlingen
  • Vetterli Daniel, Kantonsrat SVP, Rheinklingen
  • Peter Wildberger, Gemeinderat Frauenfeld, Grüne und Präsident VCS Thurgau, Frauenfeld
  • Vera Zahner, Präsidentin Pro Velo Thurgau, Frauenfeld
 

Wir sagen
Ja zur Thurgauer Kulturlandschaft:

 

 

    

 

 

    

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

  

 

 

 

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